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Einladung zu einem ganz besonderen Abend

11.11.20- Martinstag

 

Liebe Eltern,

wir möchten Sie ganz herzlich einladen, mit Ihren Kindern diesen Abend zu gestalten!

Leider ist es uns heuer nicht möglich, auf traditionelle Weise, mit Ihnen gemeinsam dieses Fest zu begehen.

Als kleine Alternative dazu, bieten wir Ihnen in dieser Form eine Feiermöglichkeit an.

Sie finden in diesem Folder die Legende vom Hl. Martin; eine kurze Geschichte zum Thema Teilen,
ein kleines Gedicht, und den Text zu dem wohl bekanntesten Martinslied: „Ich geh ‘mit meiner Laterne“!

In allen Gruppen wurden Martinslaternen gestaltet, die die Dunkelheit erhellen – bei einem Abendspaziergang oder auch am Fensterbrett.

Wir haben uns für Ihre Kinder als „Trostpflaster“ statt dem Laternenumzug der leider nicht stattfinden kann, ein Kasperltheater ausgedacht:
Kasperl und die verschwundene Laterne“:

 

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern einen schönen Martinsabend und hoffen, dass wir „ein kleines bisschen“ Freude mit Ihrer ganzen Familie teilen können!

Ihr Kindergartenteam

 

 

Der Winter kommt das Licht wird klein,

doch soll euch Großen nicht bange sein:

wir Kleinen bringen das Licht euch wieder,

wir haben Laternen und frohe Lieder!

 

 

 

Geschichte:

„Die fünf eitlen Laternen“

 

Es waren einmal fünf Laternen, die standen auf dem schönsten Platz in der Stadt vor einer großen Kirche!
Weil sie wussten, dass sie wunderschön leuchteten, gerieten sie immer wieder einmal in Streit darüber, welche von ihnen nun wirklich die Allerschönste wäre.

Die 1. Laterne sagte: „ich habe das schönste Licht in der ganzen Stadt!“
Darauf meldete sich die 2. Laterne: „Was sagst du? Dein Licht soll das schönste sein?
Schau einmal mich an, ich leuchte viel heller als du!“
Und sie machte sich so groß wie sie nur konnte.
Jetzt rief die 3. Laterne: „Dass ich nicht lache! Ich bin doch noch viel schöner als ihr!“
Und die 4. Laterne sagte: „ihr braucht euch überhaupt nicht zu streiten, denn die hellste und bunteste Laterne am Platz bin ja wohl ich!“
Die fünfte Laterne spielte gleich die Beleidigte und sagte:
„Was soll denn eure Streiterei –es ist ganz gewiss, dass ich die Allerschönste von uns allen bin!“

Stellt euch vor – eines Tages als die fünf Laternen wieder einmal sehr laut miteinander stritten, kam eine ganz kleine Laterne auf den Platz vor der Kirche.
Diese kleine Laterne war sehr traurig, denn das Licht war ihr ausgegangen!
Die kleine Laterne sah die wunderschön leuchtenden Lichter stehen und bat sie höflich:
„Ihr leuchtet so wunderschön und mir hat der Wind mein Licht ausgeblasen! Bitte könnt ihr mir helfen?“

Die 1. Laterne antwortete sofort empört:
„Wo denkst du hin! Wenn ich dir von meinem Licht etwas abgebe, strahle ich ja nicht mehr so schön!“
Da fragte die kleine Laterne bei der zweiten Laterne:
„Bitte kannst du mir helfen und mir von deinem Licht geben“
Doch auch die 2. Laterne sagte:“ Ich gebe dir nichts – ich brauche mein ganzes Licht für mich!“
So ging die kleine Laterne zum dritten Licht und fragte:
„Bitte kannst du mir helfen und mir von deinem Licht geben“
– doch auch hier erging es ihr nicht besser, denn diese sagte zu ihr:
„auch ich kann dir nichts geben, denn, wenn dann mein Licht nicht mehr so hell strahlt, werden mich die anderen auslachen!“
Traurig ging sie zur nächsten Laterne:
„Bitte kannst du mir helfen und mir von deinem Licht geben“
„Nein meine Freunde haben ganz recht, wenn ich dir Licht abgebe – bin ich nicht mehr die Schönste hier auf dem Platz!“
So blieb der kleinen Laterne nur mehr das letzte Licht, das sie fragen konnte –  diese Laterne würde ihr doch sicherlich helfen:
„Bitte kannst du mir helfen und mir von deinem Licht geben!“
Doch kaum hatte die kleine Laterne ihre Bitte ausgesprochen da schimpfte die 5. Laterne:
„Was fällt dir ein, uns so zu stören – verschwinde von unserem Platz!“

Was blieb da der kleinen Laterne noch übrig – traurig und ohne Licht machte sie sich auf den Weg durch die Dunkelheit!
Kaum war sie weg, ging der Streit bei den fünf eitlen Laternen wieder los.
Sie waren so in ihren Streit vertieft, dass sie es nicht einmal hörten wie der Wind immer heftiger über den Platz fegte!
Erst als der Wind alle Lichter auf einmal ausgeblasen hatte
—-wurde es ganz still!

Auf dem großen Platz war es ganz dunkel und keine der Laternen wollte noch etwas sagen – so hatten sie die Dunkelheit noch nie erlebt!
Nach einer Weile sprachen die Laternen ganz leise:
„Eigentlich wollte ich mich ja gar nicht mit euch streiten!“
„Ich auch nicht – wir waren doch alle schön!“
„Ja, nur gemeinsam konnten wir so schön leuchten!“
„Mir tut es leid, was ich zu euch gesagt habe!“
„Wie schön wäre es, wenn wir wieder unser Licht hätten!“
Alle Laternen gaben ihr recht… doch es blieb dunkel!

Da hörten sie in der Ferne einen leisen Klang…
…und ein winziges Licht näherte sich, es war die kleine Laterne und jetzt leuchtete sie als einzige in der Dunkelheit!
Als sie auf dem Platz ankam, baten die 5 eitlen Laternen:
„Liebe kleine Laterne, bitte gib uns von deinem Licht, denn nun hat uns der Wind das Licht ausgelöscht!“
Da antwortete die kleine Laterne:
„Ich will euch gerne helfen – aber ihr müsst mir versprechen, wenn ihr wieder euer Licht habt,
dürft ihr nie mehr darüber streiten, wer die schönste Laterne ist und jeder der euch um Licht bittet, soll es von nun an auch bekommen!“

Das versprachen die fünf Laternen gerne und die kleine Laterne gab ihr Licht an die großen Laternen weiter und entzündete eine nach der anderen!
Und stellt euch vor -auf dem Platz vor der Kirche wurde es immer heller und heller!
Die Laternen strahlten wunderschön und das Licht wurde nicht weniger, wie die eitlen Laternen gefürchtet hatten, sondern immer mehr!
Als alle Laternen wieder leuchteten wollte die kleine Laterne weiterziehen – doch die fünf Laternen baten sie:
„Bleib doch bei uns – so schön und hell war es hier noch nie!“

So blieb die kleine Laterne und sie leuchteten gemeinsam durch die Dunkelheit!…

 

 

 

 

Legende vom Hl. Martin

 

Vor langer, langer Zeit hatte ein reicher Mann einen Sohn, der hieß Martin.
Als Martin ein junger Mann geworden war, gab ihm sein Vater ein edles Pferd und eine teure Ausrüstung.
Martin sollte nämlich bei dem großen Kaiser Soldat werden.

Martin wurde ein tüchtiger Soldat. Er führte die Reiter des Kaisers an.
Eines Tages, es war sehr kalt, wollte Martin in eine große Stadt reiten.
Dort, vor dem Stadttor saß zitternd und frierend ein Bettler.
Er trug nur alte Lumpen und seine Hände waren blaugefroren und seine Zähne klapperten vor Kälte.
Der Bettler streckte die Hände aus und rief: „Bitte, guter Reiters Mann, kannst du mir helfen?“

Martin hielt sein Pferd an und ohne ein Wort zu sagen, nahm er sein Schwert zog seinen warmen Umhang aus
und teilte mit dem Schwert seinen Mantel in zwei Hälften.
Die eine Hälfte legte er sich selbst wieder um die Schultern, die andere Hälfte gab er dem armen Mann.

„Danke“ rief der arme Mann, aber Martin war schon weitergeritten.
Eines Tages rief der Diener des Kaisers die Soldaten zusammen und da sollte auch Martin seinen Lohn erhalten.
Martin aber wollte kein Soldat mehr sein, er bat den Kaiser, ihn aus dem Dienst zu entlassen.
Der Kaiser erlaubte es Martin und so durfte er gehen.

Eines Tages wollten die Menschen in der Stadt einen neuen Bischof wählen
und weil Martin so ein guter Mann war, sollte er der neue Bischof werden.

Martin aber versteckte sich im Gänsestall, weil er kein großer, prächtiger Bischof sein wollte.
Die Gänse aber fingen an zu schreien und da fanden ihn die Menschen.

Martin blieb sein Leben lang ein guter und hilfsbereiter Mann und die Menschen verehren ihn bis heute
und so tragen wir die Laternen durch die Stadt zur Kirche um an den Heiligen Martin zu erinnern!

 

 

 

Liedtext- Ich geh mit meiner Laterne

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten da leuchten wir.
St. Martin hier, wir leuchten dir,
rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten da leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr,
rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten da leuchten wir.
Mein Licht ist schön, ihr könnt es sehn,
rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten da leuchten wir.
Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht,
rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten da leuchten wir.
Wie schön das klingt, wenn jeder singt,
rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten da leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht,
rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten da leuchten wir.
Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabumm.